Tag Archives: 1989

English Version Part 7: My Diary from Autumn 1989 – My First Time in the WEST – 13th Nov.1989

“It was so unbelievable, you pass through it as if yesterday, there had not been a death field with mines, electric barbed wires and and and, everybody passed by, just like that, it was totally normal. The reception war equally indescribable. Total strangers hugged each other. Westberliners clapped, everybody laughed Read more →

Teil 7 – Aus meinem Tagebuch vor 25 Jahren – mein erstes Mal im Westen – 13.11.1989

“Gefühle kann ich nicht beschreiben, ist absolut unmöglich. Ich hab wie viele mit den Tränen gekämpft. Es war so unglaublich, man geht da durch, als wäre es nicht gestern noch ein Todesfeld mit Minen, ein Stromstacheldraht und und und, alle gingen durch, nur so, es war völlig normal. Der Empfang Read more →

Teil 6 – Aus meinem Tagebuch vor 25 Jahren – Die Mauer fällt – 9.Nov.1989

“Heute – heute vor Stunden die Nachrichten – Grenze der DDR geöffnet! Ausreisen innerhalb von 24 Stunden, Privatreisen ab sofort bei 1 Wo – 2 Wo. Anmeldung möglich. Unglaublich. Große Freude? Große Trauer, unbegreiflich? – Je Stunde 3.500 Ausreiser, je Stunde!! Oh je, alle verlassen uns.” Meine Tagebuchnotizen vom 09. Read more →

English Version Part 5: My Diary from Autumn 1989 – around the Fall of the Berlin Wall – 05th Nov.1989

“What a weekend! In Berlin the biggest demonstration which ever took place in this city, voluntarily 1 mio in the streets! Directly reported at DDR1, all speakers uncensored, the calls for the government to step down, diatribes on Krenz and the likes, new elections, legal permission of NF etc. So Read more →

Teil 5 – Aus meinem Tagebuch vor 25 Jahren – Herbst 1989 DDR (05.11.1989)

Mahnwache Nov. 1989, Bild: Hans-Joachim Hanewinckel, aus Udo Grashoff "Keine Gewalt! Dokumente und Interviews. Der revolutionäre Herbst 1989 in Halle an der Saale"

“Welch ein Wochenende! In Berlin die größte Demo die es je in dieser Stadt gab, freiwillig 1 Mill auf der Strasse! Direktübertragen auf DDR1, alle Redner ungekürzt, die Aufrufe zum Rücktritt der Regierung, Schmähreden über Krenz und Anhang, Neuwahlen, NF-Zulassung etc. So schöne Transparente, sie sollten für eine Sonderausstellung gesammelt Read more →

English Version Part 4: My Diary from Autumn 1989 – around the Fall of the Berlin Wall – 2nd Nov.1989

“He had written a letter to me, with detailed information about what happened at 5th and 7th Oct. (strikes, hungerstrikes) and in which he had asked me to make it all public. Somebody denunciated him and the letter was found. Now he is in solitary confinement, might face a trial Read more →

Teil 4 – Aus meinem Tagebuch vor 25 Jahren – Herbst 1989 DDR (02.11.1989)

Selbstportrait als Studentin an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg, ca. 1989

 ”Er hatte einen Brief an mich geschrieben mit genaueren Informationen zu den Geschehnissen am 05. und 07.10. (Streiks, Hungerstreiks) und der Bitte um Öffentlichmachung. Man hat ihn denunziert und den Brief gefunden. Jetzt ist er in Einzelhaft, ihm droht ein Verfahren wegen ‘illegaler Nachrichtenübermittlung staatsfeindlichen Inhalts’” Meine Tagebuchnotizen vom 02. Read more →

English Version Part 3: My Diary from Autumn 1989 – around the Fall of the Berlin Wall – 15.10.1989

“Of people, who had to stand naked for hours against a wall while being interrogated, of women, who where loaded onto trucks and driven to the outskirts, abandoned in the middle of the night on a field” This is the English Version, the German version is HERE. My diary entriy Read more →

Teil 3: Aus meinem Tagebuch – vor 25 Jahren – Herbst 1989 DDR (15.10.1989)

Auszug-Stasiakte-Sputnik

“Von Leuten, die stundenlang nackt an eine Wand gestellt verhört wurden, von Frauen, die man auf LKW lud und raus fuhr, nachts auf einem Acker aussetzte” Meine Tagebuchnotizen vom 15. Oktober 1989. Dies ist Teil 3 aus der Reihe “Aus meinem Tagebuch – vor 25 Jahren – Herbst 1989″, Teil Read more →

Vor 25 Jahren – Spiegelschrift-Brief zu den Geschehnissen in der Wende vom 9.10.1989

Ausschnitt Spiegelschrift-Brief

Manchmal waren Vorlesungen auch in der DDR langweilig und dann schrieb ich Briefe. Wenn es dabei in der Wendezeit um brisante Inhalte ging und ich nicht riskieren wollte, dass jemand Falsches beim Über-die-Schulter-Schauen mitliest, schrieb ich in Spiegelschrift – eine Art minimaler Selbstschutz. Einen solchen Brief hatte ich nicht fertiggeschrieben, Read more →